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Wissenswertes

Die Geschichte der Bürstenherstellung ist auch die Geschichte der Bürstenbinder. Wussten Sie dass das Herstellen von Bürsten eines der ältesten Handwerke überhaupt ist?

Es besteht ungefähr seit dem Jahr 1400 n. Chr. Viel früher sogar wurden bei Ausgrabungen in Troja Bürstenkörper aus Ton gefunden mit eingestochenen Löchern zur Aufnahme von Borstenbündeln.

In Nürnberg entstand 1550 die erste Bürstenmacherzunft. Im Ständebuch von 1698 sind folgende Bürstenarten beschrieben: Gewand- oder Kleiderbürste, Kopfbürste, Schuhbürste, Fußbodenbürsten... Als Besatzmaterial wurden Schweineborsten benannt. Betriebe waren noch selten aber das Heimwerk florierte.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es schon die ersten Stanzmaschinen, aber die Bündel fielen noch schnell aus, im Gegensatz zu der Handarbeit. So galt die Maschinenware damals als minderwertig.

Heute ist die maschinelle Bürstenfertigung so weit, dass gestanzte Bürsten eine hohe Haltbarkeit und Qualität haben und in hoher Stückzahl produziert werden können.

Die Körper der Besen und Bürsten sind heute aus Kunststoff oder Holz und der Borstenbesatz ebenfalls aus Kunststoff oder aus dem Schweifhaar des Pferdes, Kokosfaser, je nach Einsatz der Bürste. Roß- und Schweifhaar gilt zum Beispiel als sehr staubbindend.

Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Bürstenbinder

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